Wissenswertes über die
größte Insel der Welt.


Es geht hier, an dieser Stelle, einmal nicht um die grandiose Szenerie und Fauna der Insel, sondern vielmehr um die Zukunft und die aktuellen Probleme dieses jungen Staates. Grönland wird seit dem Jahre 2007 selbst verwaltet, ist also de facto in die Unabhängigkeit entlassen worden. Nur die angestrebte und bewilligte Eigenständigkeit lässt sich nicht mit nur ca. 56.000 Einwohnern bewerkstelligen. Die ursprüngliche Kolonialmacht Dänemark übernimmt daher nach wie vor wichtige Teile in der Selbstverwaltung.

So sind die wichtigen Ressourcen, wie Verteidigung und Außenpolitik, weiterhin in dänischer Hand. Eine Landmasse wie diese, welche beinahne der Größe eines Kontinents entspricht, bedarf einer konsequenten Überwachung. Dies gestaltet sich jedoch nicht einfach in einem Land mit einer so fragilen und geringen Infrastruktur.

Quelle - AP


Grönland gerät immer mehr in den Fokus von Begehrlichkeit und geopolitischer Interessen. Dies bringt die geographische Position und das Vorhandensein großer Ressourcen mit sich. Da war zum einen Donald Trump, welcher anstrebte Grönland einfach kaufen zu wollen, so wie einst Alaska von Russland für ein Spottpreis.

Auf der anderen Seite stehen die Chinesen welche, einer Krake gleich, alles an sich raffen zu versuchen. China drängt auch in den "Klub" der arktischen Anrainerstaaten. Wohl jeder mag wissen, dass diese Nation nun wirklich nicht an den arktischen Ozean grenzt. China wurde ein Beobachter Status im ARCTIC Council zugebilligt. Viele nordische Staaten bzw. Geschäftsleute schielen nach dem chinesischen Geld. Nur vergessen sie, dass sie quasi ihre Seele an den Teufel verkaufen.

Es ist nicht auszuschließen, das China seine zivilen Interessen (Handel und Wissenschaft) auch militärisch absichert. Ein Statement des chinesischen Präsidenten untermauert dies - Fakt !

Quelle - CCTV


Ich persönlich stehe hinter der Rede von Gen. Petreaus vor dem Arktis Rat - China ist kein Anrainerstaat und hat daher in diesem nichts verloren...

Die grönländische Nation sitzt daher quasi zwischen den Stühlen. Auf der einen Seite steht die Verlockung nach dem Geld, nach verbesserter Infrastruktur und vielleicht einer Stabilisierung der heimischen Gesellschaft. Auf der anderen Seite sieht man die Gefahr den größten Schatz des Landes für immer zu verlieren, welcher in der unersetzbaren Schönheit der Natur liegt. Man fürchtet vielleicht in letzter Konsequenz auch Sedna zu verlieren - Mother Ocean - die Wurzel und Basis der grönländischen Kultur.

Quelle - Reuters


In dieser kleinen Gesellschaft fokussieren sich leider immer mehr die Probleme der moderen Welt von Heute auf das Extremste. Perspektivlosigkeit, gepaart mit Alkoholmissbrauch und Suizid in der jugen Generation. Da ist es verständlich, das man nach dem "Strohhalm" greift. Wie man es macht, so macht man es verkehrt. Es ist schlichtweg die reine Gier des Menschen welche sich hier abzeichnet, die Gier nach den Ressourcen, den Rohstoffen. Mag es die USA auf der einen Seite oder China sein, die sorglosen Tage dieser Menschen auf Grönland werden wohl in naher Zukunft der Geschichte angehören.

Quelle - Reuters


Obwohl Grönland nicht Mitglied in der EU ist (die Insel war es, ist jedoch ausgetreten) gibt es wieder eine Annäherung an diese Staatengemeinschaft. Es wird wahrscheinlich soweit kommen, dass diese Schätze der Natur geopfert werden, nur um eine "grüne" Zukunft der Menschheit zu garantieren. Grönland wird geopfert zum Wohle der fortschreitenden E - Mobilität des Menschen.

Vor allem gilt es zukünftig den chinesischen Interessen in der Arktis entgegen zu wirken, der Einfluß China auf die Welt muß unter allen Umständen reduziert werden. Es liegt daher auch an der EU diesen Einfluß zurück zu drängen.

Quelle - DPA


Wir sollten auf die Aussage des ehemaligen grönländischen Premierminster Kuupik Kleist hören, welcher bemängelt, dass sich die EU und die USA zu wenig in der Arktis und insbesondere auf Grönland engagiert.

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