Der Pinguin


Diese flugunfäigen Seevögel erreichen die Herzen aller Menschen. Es ist vor allem ihren aufrechten Gang und ihren tapsigen Bewegungen zu verdanken das sie unsere Herzen im Sturm erobern. Trotz aller angedichteten Niedlichkeit sind diese Vögel jedoch harte Burschen, welche den Unbilden der antarktischen Natur trotzen.
Unermüdlich versorgen sie ihre Kücken mit Nahrung. Sie überwinden weite Strecken, nur um ein oder zwei Eier zu legen.


Allerdings ist der antarktische Kontinent nicht generell die Heimat der Pinguine. Die meisten Arten von ihnen bevölkern die subantarktischen Inseln. Der größte von allen ist der majestätische Kaiser Pinguin, es ist der einzige "Ureinwohner" der Antarktis. Seine Leistungen im Brutgeschäft sind legendär. Als einziger Vogel brütet er im tiefsten Winter auf dem Eis der Antarktis. Mörderische Stürme peitschen den Schnee über das Eis und die Temperaturen sinken oft unter die - 40 Grad Marke.

Goldschopf Pinguine


Im Australsommer bevölkern der Esels -, der Adelie - und der Kehlstreif Pinguin die wenigen Brutplätze auf der antarktischen Halbinsel und auf den vorgelagerten Inseln. Andere Arten, wie der Goldschopf Pinguin beispielsweise, sind hier unten wesentlich seltener anzutreffen. Pinguine lassen sich jedoch auch auf den Falkland Insen und Südgeorgien ausgiebig studieren. Aber auch die Küsten Südamerikas beheimaten verschiedene Pinguinarten.


Ein unbeschreibliches Erlebnis ist es, wenn man als Besucher die Gelegenheit bekommt eines der "Pinguin Großstädte" zu besuchen. Insbesondere die Kolonien der Königs Pinguine auf Südgeorgien sind einfach atemberaubend.


Sie möchten mehr erfahren über die phantastischen Anpassungen dieser Vogelarten an das Leben im Südpolarmeer ? Dann kann ich Ihnen meine Buchreihe über die Antarktis empfehlen.

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