In Vorbereitung....

Es gibt wohl kaum einen anderen Stoff, welcher den Menschen dermaßen fasziniert wie das Eis. Bei vielen Menschen stellt sich nach dem ersten Kontakt eine nahezu unstillbare Sehnsucht ein. Der Polarforscher Frank Wild, die "rechte Hand" von Sir Ernst Shackleton, beschrieb es einmal als die "kleine Stimme im Kopf vor der man nicht flüchten kann".

Jeder menschliche Bildhauer ist ein Stümper im Vergleich zu dem wozu die Natur imstande ist. Es ist jedoch nicht immer einfach das Erlebte und Gesehene in einem Bild festzuhalten. Es ist ein ständiges Spiel mit Licht und Schatten. Auch pflege ich zu sagen, dass die Eisberge ein "Gesicht" haben müssen. Je größer der Eisberg jedoch ist, desto schwieriger ist es ihn auf ein Photo zu bannen.

 

Auf der Insel Grönland existieren die produktivsten Gletscher der Erde. Der allgemeine Klimawandel setzt der grönländischen Eiskappe allerdings erheblich zu. Auf ein ungefähres Alter von 3 Mio. Jahre wird das Eis Grönlands geschätzt. Das Eis der Erde kommt und geht im Verlauf der Erdgeschichte. Wir, als Menschheit, werden diesen Wandel wohl nicht aufhalten. Es gab im Verlauf der Erdgeschichte Epochen, in welchen kein Eis auf diesem Planeten existierte - diese überwiegen.

Die Ökosysteme des Planeten Erde, werden sich dem fortschreitenden Wandel anpassen, ob der Mensch vermag sich anzupassen, wird die Zukunft zeigen. Nach den Aussagen führender Glaziologen wird der Schmelzprozeß der globalen Eismassen wahrscheinlich noch Jahrtausende andauern. Wer weiss, vielleicht wird das klimatische Pendel, bedingt durch natürliche Prozesse (bsw. Vulkanausbrüche), in die andere Richtung gelenkt. Soll heissen, es wird vielleicht kälter...